Hypnosetherapie – Was ist das genau?

DFB Wenn der Begriff Hypnose fällt, denken viele an spektakuläre Bühnenshows, bei denen scheinbar jemand willenloses aus dem Publikum in Trance versetzt wird. Tatsächlich jedoch kann Hypnose nicht mit dem kompletten Verlust der Kontrolle über das eigene Handeln gleichgesetzt werden. Richtig eingesetzt, kann eine Hypnosetherapie dabei helfen, psychische Probleme wie Angst oder Schmerz in den Griff zu bekommen.

Was ist Hypnose?

Bei Hypnose handelt es sich um ein Verfahren, bei welchem man über das Unterbewusstsein einen Zugang zur inneren Welt schafft. Es handelt sich also keinesfalls um Zauberwerk, wie es bei Hypnose-Shows oft dargestellt wird. Allerdings hat sich der Kenntnisstand über die Hypnose und mögliche Therapieverfahren in den letzten Jahren verändert. Lange Zeit über ging man davon aus, dass man sich während der Hypnose in einem schlafähnlichen Zustand befindet. Dank moderner Hirnforschung weiß man heutzutage, dass man unter der Hypnose wach und aufmerksam ist. Diesen Zustand kann man sich zunutze machen. Im Hypnoseinstitut Bremen können geschulte Experten mittels einer Hypnosetherapie persönliche Stärken und Bewältigungsstrategien aktivieren, welche der Patient im Alltag bislang nicht nutzt.

Kann Hypnose nachweislich helfen?

Mittel und Wege um Ängste und Depressionen zu bekämpfen, gibt es viele. Vor allem Sport kann Ängste und Depressionen lindern. Um psychischen Problemen vorzubeugen, kann es deshalb hilfreich sein, sich in einem Verein sportlich zu betätigen. Fußball ist die beliebteste Sportart der Welt und könnte eine Option sein, Körper und Seele etwas Gutes zu tun. Bei starken Problemen ist dies jedoch nur eine Ergänzung zu einer Psychotherapie. Im Rahmen dieser kann auch Hypnose eingesetzt werden. Zwar ist nicht vollständig bekannt, was während einer Hypnose im Gehirn passiert. Doch bei neuropsychologischen Untersuchungen zeigten bildgebende Verfahren, dass die Aktivität bestimmter Gehirnareale im Hypnosezustand reduziert ist.

In Trance sind etwa die Regionen, welche für die Wahrnehmung zuständig sind, ausgeschaltet. Dahingegen scheinen die für Gefühle und Fantasie zuständigen Areale sehr aktiv zu sein. Nicht aktiv sind hingegen die Bereiche, in welchen Schmerz und Angst verarbeitet werden. Zwar werden Schmerzreize auch unter Hypnose uns Gehirn weitergeleitet. Dort wird der Reiz aber anders verarbeitet und dringt nicht bis ins Bewusstsein vor. Dadurch wird es möglich, bei der Hypnosetherapie gespeichertes und erlerntes Schmerzempfinden zu verändern. Mitunter kann der Schmerz gelindert oder sogar gelöscht werden.

In diesen Fällen kann Hypnose hilfreich sein

Aufgrund des großen Potentials, welche die Hypnosetherapie bietet, kann sie viel bewirken. Besonders sinnvoll kann sie etwa bei folgenden Problemen sein:

  • Erkrankungen mit starker psychischer Komponente (Depressionen, Angststörungen)
  • Schlafproblemen
  • psychosomatischen Störungen
  • Sexualstörungen
  • als Unterstützung beim Abnehmen
  • bei Suchterkrankungen wie Rauchen

Was sollte bei einer Hypnose beachtet werden?

Zunächst einmal sollte man sich an ein Hypnoseinstitut wenden, bei denen die Mitarbeiter entsprechend ausgebildet sind. Für den Termin selbst sollte man sich ausreichend Zeit nehmen. Da Hypnose am besten im entspannten Zustand funktioniert, wäre es kontraproduktiv, gestresst zur Therapiesitzung zu erscheinen. Auch im Anschluss der Sitzung sollte ein Zeitpuffer eingeplant werden. Möglicherweise braucht man nach der Hypnose etwas Zeit um wieder voll zu sich zu kommen.

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